Infopoint während des Festwochenendes

An der Mittelstraße Ecke Marktstraße ist während des gesamten Festwochenendes der Infopoint der Stadtverwaltung und der SMT geöffnet. Dort gibt es Informationen rund um das Fest, Programme und vieles mehr.

Geschichte spricht aus Dokumenten und Bildern

Gleich zwei spannende Ausstellungen sind während des Jubiläums im Schloß Landestrost zu sehen. Nur für Kurze Zeit ist die Gründungsurkunde der Stadt aus dem Landesarchiv im Schloss zu sehen.

„Aus der Beschäftigung mit der Vergangenheit gewinnen wir die Daten, die wir brauchen für die Gestaltung der Zukunft.“ Dieser Gedanke steht als Leitmotiv über der Ausstellung, die das Neustädter Stadtarchiv unter dem Dach des Archivs der Region Hannover zur 800-Jahrfeier der Stadt vom 4.-13. September 2015 in den Räumen von Schloss Landestrost zeigt. Das Stadtarchiv verwahrt die schriftliche Überlieferung vergangener Gegenwarten; es ist das Gedächtnis der Stadt, das diese Gegenwarten wieder lebendig werden lässt. Ausgewählte Dokumente aus mehreren Jahrhunderten erinnern daran, wie sich das gegenwärtige Bild der Stadt geformt hat; sie laden zur Beschäftigung mit der städtischen Geschichte ein.

Schlaglichtartig sollen die Dokumente einige aus­gewählte Themen beleuch­ten:

  •  Die Geburtsurkunde.
  • Die Lage der Stadt
  • Die Gestalt der Stadt im Aufriss.
  •  Die Gestalt der Stadt im Grundriss.
  • Die Verfassung.
  • Die Bürger – Geburt, Heirat, Tod.
  • Die Bürger – Verhalten gegenüber Minderheiten.
  •  Die Bürger – Zuwanderer.
  •  Der Zweite Weltkrieg.
  • Die Schule und die Bildung.
  • Die Wirtschaft und die Umwelt – das Beispiel Torfgewinnung und Torfverwertung.
  • Die Vereine.
Die Themen werden illustriert anhand von Original-Dokumenten aus dem Stadtarchiv. Darüber hinaus wird als besondere Attraktion das Original des Schriftstücks präsentiert, auf das sich das Jubiläum gründet: die Urkunde. 

Die „Geburtsurkunde“, die im Niedersäch­sischen Landesarchiv in Hannover verwahrt wird, wurde für die Ausstellung ausgeliehen. Sie ist nun zwei Wochen lang für jeder­mann im Schloss zu sehen. Alle anderen Dokumente, die in der Ausstellung gezeigt werden, gehören zum Stadt­archiv, das vom Archiv der Region treuhänderisch verwahrt wird.

Zeitgleich ist im Schloss die Schau "Ansichten von Neustadt am Rübenberge - Geschichtsbilder, Bildergeschichten" zu sehen. Sie wurde vom Arbeitskreis Regionalgeschichte und der Geschichtswerkstatt Neustadt erarbeitet. Im Mittelpunkt der Schau stehen Bilder, mit denen eine Annäherung an die soziale, politische und architektonische Geschichte von Neustadt a. Rbge. versucht wird. Gezeigt wird die Entstehung der Stadt als Teil einer militärischen Festung, das alltägliche Leben der Ackerbürger und –bürgerinnen und ihr unvermeidlicher Abstieg im Zuge der Industrialisierung. Beschrieben wird ferner die Arbeit im Toten Moor vom Handtorfstich der Bauernfamilien bis zum Masseneinsatz von Wander- und – in Kriegszeiten – ZwangsarbeiterInnen. In weiteren Kapiteln geht es um die Auseinandersetzungen zwischen Obrigkeitsstaat und demokratischen Bestrebungen vom Kaiserreich bis in die Weimarer Republik, um die entfesselte Gewalt in der NS-Diktatur und um Kontinuitäten und Neuanfänge nach 1945.

Nicht zuletzt wird die Frage gestellt, was Bilder überhaupt aussagen und welche Geschichtsbilder, Bildergeschichte(n) oder Ansichten sie vermitteln können.

Öffnungszeiten:

4.-10. Sept.: 15.00 – 18.00 Uhr

11.-13. Sept.: 10.00 – 18.00 Uhr

Fünf Entdeckungstouren ins Neustädter Land

Haben Sie Lust auf eine Stippvisite ins Neustädter Land? Fünf Bustouren mit thematischen Schwerpunkten starten am Sonnabend, 12. September, um  9.30 Uhr vom Schützenplatz an der Suttorfer Straße. Diese Touren sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht möglich. Die Plätze sind begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt der Reihe nach und beginnt gegen ca. 9.15 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass die Touren nicht barrierefrei sind und es unterwegs keine Möglichkeit gibt Getränke oder Essen zu erwerben.      

Kirchentour (Dauer ca. 4,5 Stunden): Johannes-Kapelle in Metel, Kirche Helstorf, St. Gorgonius Kirche in Niedernstöcken, Kloster Mariensee,

Mühlentour (Dauer ca. 3,5 Stunden): Bockwindmühle Dudensen, Wassermühle Laderholz 

Meertour (Dauer ca. 4 Stunden): Mardorf und Steinhuder Meer 

Schmiedetour (Dauer ca. 3,5 Stunden): Hufschmiedemuseum Helstorf, Wassermühle Vesbeck 

Orgeltour mit dem Organisten Herrn Slaby (Dauer ca. 4 Stunden): Kirche Dudensen, St.-Osdag-Kirche in Mandelsloh incl. Führung der Kirche, Simon- und Judaskirche in Basse

Änderungen vorbehalten.

Auf dem Sparkassenvorplatz erklingen Platzkonzerte

Am Festwochenende gibt es nicht nur Musik und Kultur satt auf den Bühnen in der Innenstadt. Vor der Sparkasse entsteht am Sonnabend und Sonntag der Platz der Musik – eine große Freilichtbühne für die Musikzüge der Stadt sowie der Partnerstädte. Gleich nebenan wird das Radio Leinehertz aus einem mobilen Sendestudio live vom Festwochenende in Neustadt senden.  

Zum Platzkonzert nehmen folgende Musikzüge Aufstellung:

Sonnabend, 12. September:

12 Uhr Paradegarde Neustadt am Rübenberge

16 Uhr: Leinegarde

Sonntag, 13. September:

14 Uhr: Wölper Löwen

Nicht verpassen sollten die Neustädter und ihre Gäste den großen Festumzug, der am Sonnabend um 14 Uhr vom Schützenplatz startet. Die größten Gruppen, die dort mitlaufen, stellen Delegationen aus Neustadt/Dosse, Neustadt an der Saale und Neustadt Waldnaab. Musikzüge begleiten den Umzug der aus fast 1000 Marschierern besteht. Der Umzug führt über die Schützenfestroute und wird gegen 15.30 Uhr an der Bühne Liebfrauenkirche enden. Dort werden die Delegationen den Gästen vorgestellt.

Zur Zeitreise ins Mittelalter …

Auf Zeitreise ganz ohne Zeitmaschine laden die Fogelvreien zur 800 Jahr Feier in Neustadt am Rübenberge ins Schloss Landestrost. Mit mehr als einem Dutzend Handwerkern, Krämern und Garbrätern erleben die Besucher im Hof des Schlosses Landestrost Szenen aus dem Jahr AD 1215. Handwerker gehen ihrem Tagwerk nach, Garbräter bereiten trefflich Speiss und Trank und für beste Kurtzweyl für Jung und Alt sorgen Gaukler und Spielleute von der Bühnenmitte und auf dem Platz.

Los geht das historische Treiben ab Glockenschlag Sechs (18 Uhr) am Freitag den 11. September. Schon hört man das Hämmern des Schmieds, der das glühende Eisen bearbeitet, Wohlgerüche nach Weihrauch, Salbei und Kampfer wehen von der Gewürzkrämerei herüber, der Töpfer weiß aus einem Klumpen Ton kunstfertig Geschirr zu drehen, bei der Korbflechterin können die Kinder kleine Körbe unter Anleitung selbst flechten, und der Buchbinder zeigt die hochfertige Kunst, Beutel-Bücher herzustellen ... Um 18:45 Uhr macht sich ein illustrer Zug vom Schloss mit Langfanfaren auf den Weg, um die Festanprachen des Magistraten gebührend zu umrahmen.

Wer von der Festmeile den Weg zum Schloss Landestrost beschreitet, der findet sich wahrlich in der Welt des Mittelalters wieder. Wie zur Stadtrechtsverleihung hökern die Krämer, sind Handwerker eifrig bei der Arbeit, und Garbräter bereiten kulinarische Leckereien. 
Hier im Schlosshof geht das Leben noch wahrhaft entschleunigt zu, und so verkündet der Herold „Streifet ab all´ Hast und Raserei, schaut artig Handwerkern bei gottgefällig Arbeit über die Schulter, valustiert Euch an Gesottenem und Gebratenem und habt rechte Kurtzweyl beim Spiel der Gaukler und Possenreisser.“

Mit von der Partie in der mittelalterlichen Welt sind Schmied und Buchbinder, Seilerei und Töpfer, Schneiderin und Bronzegießer, Silberschmied und Gewürzhändler. Selbst Hand anlegen, wenn´s beliebt oder Zierat und Tand für die heimisch Kemenate erwerben ist ebenso möglich, wie sich bei den Schlosswachen  im „ritterlichen Tjost“ zu messen – ein mittelalterliches Spiel, bei welchem der Kontrahent mit einem Strohsack vom Holzbalken geschleudert wird.Zur Stärkung des Befindens und der Manneskraft könnt Ihr beim Weinhändler fündig werden – unermeßlich verschiedene Weine hält er bereit, die für schier alle Zipperlein helfen mögen.                 

Der Tross der Fogelvreien reist seit mehr als 25 Jahre durchs Land, und konnte nach langjähriger Pause wieder fürs Schlossfest anlässlich der 800 Jahr Feier gewonnen werden. Mit von der Partie ist der Verein Ars Vivendi e.V., der eine Lanze für gelebtes Handwerk bricht – und im Hoyaner Land beheimatet ist.  ÜRbigens kommt der Tross gerade aus dem fernen Lanciano in den Abruzzen aus  Italien zurück, wo sie am vergangenen Wochenende zum „Il Mastroguirato“  im Rahmen europäischen Kulturaustausches einen Markt abhielten. 
So erwartet den Besucher ein illustres Kulturspektakel und wack´res Handwerk, und ein Spaziergang hinüber zum Schloss Landestrost lohnt, um die Zeitreise durch 800Jahre Geschichte zu erleben. Ergo – sattelt die Rösser, spannt an die Kutschen, oder kommt auf Schusters Rappen um zu erleben Augenblicke einer lang vergangenen Zeit!

Countdown mit viel Musik

Der Stadtmarketingverein organisiert an jedem ersten Samstag im Monat von 11 bis 14 Uhr Konzerte auf dem Sparkassen-Vorplatz in der Fußgängerzone, die Laune auf das Stadtjubiläum im September machen sollen.

Eine Zeitreise in die sechziger Jahre erwartet die Zuhörer im Juli: Die Pepitas singen am Sonnabend, 4. Juli, deutsche Schlager aus der Zeit der bunten Kleider und Kostüme und sorgen mit Show, Tanz, Saus und Braus für gute Stimmung auf der Bühne und im Publikum. Noch weiter zurück geht es am 1. August: Die Band 4 Swing will Neustadt mit Schlagern der fünfziger Jahre verzaubern. Garantiert findet dann das ein oder andere Tanzpaar seine Freude daran. Am 5. September, eine Woche vor der 800-Jahr-Feier, stehen Tyna und Toe the Line auf der Bühne. Mit Klassikern der Rock- und Popmusik leiten sie die Festwoche ein.

Hunger und Durst bei den Konzerten stillt das Team des Bistros C’est la vie. Auch die jüngsten Besucher kommen auf ihre Kosten: Sie erwarten eine Hüpfburg, Kinderschminken, Ballontiere, ein Glücksrad und eine Rastazopf-Flechterin – Mama und Papa können also ganz entspannt der Musik lauschen. 

Letzte Chance - wer will dabei sein?

 

Letzte Chance mitzumachen bei der 800-Jahr-Feier der Stadt im September. Vereine, Musiker, Bands, Künstler können sich bis Sonntag, 15. März, für Auftritte oderDarbietungen auf einem der Treffpunkte in der Innenstadt bewerben. Zeitgleich mit dem Jubiläumsfest sind wir Gastgeber des Neustadt-Treffens, bis zu 1000 Besucher werden allein aus den europäischen Partnerstädten erwartet. Die erwartet im Zentrum rund um Schloß und Marktstraße ein kunterbuntes Angebot, unter anderem stellen sich Stadtteile, diverse Vereine und Kulturgruppen vor. Auch Fahrten zu Attraktionen in den Dörfern sind geplant. 

Wer im Zentrum noch aktiv werden will, der meldet sich unter Telefon (05032) 84 555 oder per E-Mail info@neustadt800.de.

Sonderbriefmarken - welche Motive dürfen nicht fehlen?

Schreiben Sie uns, per Mail oder auf der Facebook-Pinnwand


Zusammen mit der CITIPOST legt Neustadt eine Serie Sonderbriefmarken zum Stadtjubiläum auf. Bis zu zehn unterschiedliche Motive sind auf der Serie möglich. Jetzt läuft die Suche nach passenden Motiven.

Schloß Landestrost, Storchenhaus, Löwenbrücke oder Alte Wache? Welche Motive sind Ihrer Meinung nach ein Muss? Schreiben Sie uns und machen Motiv-Vorschläge. Wir freuen uns auf kreative Einfälle unter info@neustadt800.de oder an unserer Facebook-Pinnwand:  http://www.facebook.com/800.jahre.neustadt

Mitlesen und mitfiebern

Die Vorbereitungen zum 800. Stadtjubiläum 2015 laufen. Fortwährend gibt es etwas Neues zu berichten. Hier möchten wir deshalb - gemeinsam mit der Presse - die spannende Zeit der Vorbereitungen zum Stadtjubiläum sowie das gesamte Jubiläumsjahr 2015 in Wort und Bild dokumentieren. In dieser Rubrik finden Sie nicht nur die bisher veröffentlichten Presseartikel rund ums den 800. Stadtgeburtstag, sondern auch aktuelle Meldungen, Berichte und Fotos direkt aus dem Rathaus.


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01.12.2014

Kassenschlager - Fotobuch ist fast ausverkauft

Die erste Auflage des Buch der Neustädter Historiker Hubert Brieden, Hartmut Dyck, Hans-Heinrich Bückmann und Hans-Erich Hergt ist kurz vor Weihnachten fast ausverkauft. Das sich der Fotoband Neustadt a. Rbge. - Geschichte in Fotografien so schnell verkauft, davon sind selbst die Autoren überrascht. Sie erwägen nun eine zweite Auflage. Das Buch ist ein Projekt zum 800. Stadtjubiläum. Auch die Erstellung einer Ortschronik zur 800-Jahr-Feier könnte mit Unterstützung der Historiker Wirklichkeit werden.

 Cover-Geschichte in Fotografien.jpg


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Die Stadt Neustadt a. Rbge. dankt allen Sponsoren, die das Stadtjubiläim interstützen.

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