Warum eigentlich 800 Jahre ...?

Die Existenz einer Ortschaft im Schutze einer Burg am Leineübergang wird 1215 erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Graf Bernhard von Wölpe schenkt der Kirche zu Mariensee eine Kirche in „civitatem nostram novam“ – in der Übersetzung „unsere neue Stadt“. Das Dokument, in dem auch eine Wassermühle zu Neustadt erwähnt wird, dient unzählige Generationen später als Anker, die eigene Geschichte zu erforschen, und ist Anlass des Stadtjubiläums.

Die Grafschaft Wölpe mit der befestigten Stadt Neustadt wird 1302 an Herzog Otto von Braunschweig verkauft. Die Festung erhält 1493 den Namen „castrum Rouvenberg“, ein Name, der im Laufe der Jahre zu „Rübenberg“ umgeformt wird. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den „Rouvenberg“, eine flache Erhebung der Landschaft.

1495 macht Herzog Erich I. von Calenberg, auf der Neustädter Rouvenburg geboren, die Stadt zum Regierungssitz und zur Calenbergischen Landeshauptstadt. Nachdem 1563 Teile der Rouvenburg den Flammen zum Opfer fielen, beauftragt Herzog Erich II. 1573 den Bau eines dreiflügeligen Schlosses auf den Grundmauern der alten Burg. Niederländische und französische Bauleute errichten in dreijähriger Bauzeit Schloß Landestrost.

In ihrer 800-jährigen Geschichte entwickelt sich die Stadt am alten Handelsweg der Leine zum Mittelpunkt einer Grafschaft, später eines Herzogtums und schließlich zum Verwaltungszentrum eines 1885 gegründeten Landkreises. Ein zweites Mal entsteht die neue Stadt, „nova civita“, in sehr viel größeren Ausmaßen während der Gebietsreform 1974 – aus dem Zusammenschluss der Kreisstadt mit 33 Gemeinden auf 357 qkm entsteht das „Neustädter Land". 

Der älteste Kupferstich der Stadt

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